50.000 Euro als Ausgleich für Pflege der Mutter

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. 50.000 Euro als Ausgleich für Pflege der Mutter

Erklärt von Fachanwalt für Erbrecht Gerhard Ruby, Villingen-Schwenningen, Rottweil, Radolfzell

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat einer Tochter, die vier Jahre lang ihre Mutter pflegte, gegenüber den übrigen Erben einen Ausgleichsanspruch in Höhe von 50.000,00 EUR für die Pflege zugesprochen. Die pflegende Miterein hatte die Mutter, unter Einschränkung ihrer Berufstätigkeit, über vier Jahre zu Hause gepflegt. Durch diese Pflege wurde verhindert, dass die Mutter in einem Alten- und Pflegeheim untergebracht werden musste. Dann wäre nämlich der Nachlass für die Heimkosten weitgehend aufgezehrt worden.  

Quelle: OLG Frankfurt vom 19.03.2013, Az: 11 U 134/11

Erbrechtskanzlei RUBY –  

Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland –  

Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige
Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Einstweilige Verfügung gegen Testamentsvollstrecker unzulässig

Einstweilige Verfügung gegen Testamentsvollstrecker unzulässig. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Einstweilige Verfügung gegen Testamentsvollstrecker unzulässig Eine einstweilige Untersagung der Amtsausübung des Testamentsvollstreckers durch das Prozessgericht gemäß §§ 935 ZPO ist nicht zulässig. Für Experten: OLG Schleswig v. 09.03.2010 – 3 W 29/10 – NJW-Spezial 2010, 328 ZErb 2010, 147 Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht…

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts im Erbfall

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby 1. Was ist eine GbR Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist ein Zusammenschluss von Partnern, die einen gemeinsamen Zweck verfolgen (z.B. Anmietung eines Autos zur gemeinsamen Urlaubsfahrt oder Grundstücksverwaltungsgesellschaft zur Verwaltung und gewinnbringenden Vermietung eines Grundstücks, das den Partnern gemeinschaftlich gehört oder) und sich gegenseitig verpflichten den gemeinsamen Zweck durch bestimmte Beiträge (z.B. Geld oder Tätigkeiten) zu…

Nachlasswert: Entscheidend für den Pflichtteil und die Erbschaftsteuer

Nachlasswert: Entscheidend für den Pflichtteil und die Erbschaftsteuer

Menü