Abzugsverbot bei noch offenen Erschließungskosten gilt bei Erbschaftsteuer auch für Schulden

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Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Für die Erbschaftsteuer gilt nach § 10 Abs. 6 S. 1 ErbStG ein sogenanntes Abzugsverbot: Soweit negative Vermögensposten bei der Bewertung des Erwerbs unberücksichtigt bleiben (z.B. noch offene Erschließungskosten), können die damit zusammenhängenden Schulden und Lasten nicht als bereicherungsmindernd abgezogen werden.

Ein Abzugsverbot besteht auch für Auflagen, die dem Beschwerten selbst zugute kommen (§ 10 Abs. 9 ErbStG).

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