Adoption: Gehören auch Kinder von Adoptierten zu den gesetzlichen Erben?

  1. Startseite
  2. A
  3. Adoption: Gehören auch Kinder von Adoptierten zu den gesetzlichen Erben?

Druckansicht öffnen 

[ 11.03.2015 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Hat der Erblasser selbst adoptiert, gehören das Adoptivkind und dessen Kinder (Enkel des Erblassers) zu den gesetzlichen Erben.

Hat allerdings ein Kind des Erblassers (ein leibliches aber auch ein Adoptivkind) selber ein Kind adoptiert, gehört dieses adopierte Kind in der dritten Generation (zum Beispiel als Adoptiv- oder Doppeladoptivenkelkind) nicht zu den gesetzlichen Erben des Erblassers.

Für Experten: Landgericht München, Beschluss vom 15.09.1998 – 16 T 9021/98

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505


Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Kann ich meine Tochter, die den im Erbvertrag festgelegten Pflichten nicht nachkommt, enterben?

Druckansicht öffnen  [ 29.03.2015 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Ja. Man nennt diesen Erbvertrag Verpfründungsvertrag. Beispielsweise verpflichtet sich die vor Ort lebende Tochter für die Eltern zu sorgen und der weiter entfernt lebende sohn verpfichtet im Gegenzug auf seinen Anteil am Erbe. Wenn dann beispielsweise auch die Tochter wegzieht und ihre Verpflichtungen deshalb nicht…

Verfügung von Todes wegen: Der Wille des Erblassers zählt

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Eine Verfügung von Todes wegen regelt den Vermögensübergang einer oder mehrerer natürlichen Person nach deren Ableben oder nachdem diese für tot erklärt wurde(n). Diese Nachlassregelung findet durch ein einseitiges Testament, einem gemeinschaftlichen Testament oder einen den Nachlass regelnden Vertrag zwischen mindestens zwei Personen statt. Als Verfügung von Todes wegen bezeichnet…

Beschränkte Haftung: Wie man erreicht, dass nicht das eigene Haus, sondern nur das Erbe für die Erblasserschulden haftet

Druckansicht öffnen  [ 03.03.2010 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Beschränkte Erbenhaftung ist ein Begriff aus dem Erbrecht. Sofern im Erbfall unsicher ist, ob der Verstorbene verschuldet war oder eine Überschuldung des Nachlasses vorliegt, gibt es die Möglichkeit, die Haftung der Erben mittels Nachlassverwaltung oder Nachlassinsolvenz auf den vorhandenen Nachlass zu beschränken (§§ 1975, 1990…

Menü