Amtliche Verwahrung = Hinterlegung des Testaments

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Amtliche Verwahrung = Hinterlegung des Testaments

Amtliche Verwahrung = Hinterlegung des Testaments

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Ein Testament kann beim Verwahrungsgericht (Amtsgericht, in Baden-Württemberg das amtliche Notariat) hinterlegt werden. Die Hinterlegenden erhalten einen Hinterlegungsschein.

Das Verwahrungsgericht informiert das Zentrale Testamentsregister in Berlin über die Verwahrung. Stirbt dann der Hinterlegende wird das Testamentsregister informiert, dieses informiert dann das Verwahrungsgericht vom Tod des Erblassers. So ist sichergestellt, dass ein hinterlegtes Testament nach dem Tod des Erblassers eröffnet wird.

Das Zentrale Testamentsregister für Deutschland hat am 1. Januar 2012 den Betrieb aufgenommen. Es enthält die Verwahrangaben zus ämtlichen erbfolgerelevanten Urkunden, die in gerichtliche Verwahrung gelangen. Das Register wird in jedem Sterbefall von Amts wegen auf vorhandene Testamente und andere erbfolgerelevante Urkunden geprüft. Daraufhin wird das zuständige Nachlassgericht informiert, ob und welche Verfügungen von Todes wegen zu beachten sind. Dadurch wird der letzte Wille des Erblassers gesichert, und Nachlassverfahren können schneller und effizienter durchgeführt werden.

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