Annahme der Erbschaft: Schneller als man denkt

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[ 02.03.2010 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Annahme der Erbschaft ist die Erklärung, Erbe sein zu wollen.

Sie kann ausdrücklich erfolgen, z.B. durch Erklärung gegenüber dem Nachlassgericht, Erbe sein zu wollen. Denkbar ist auch eine Annahme durch die Vornahme eines Erbengeschäftes (pro herede gestio), wenn man beispielsweise Nachlassgegenstände verkauft und sich dadurch wie ein Erbe geriert (= gebärdet, aufführt, präsentiert). Sind sechs Wochen seit Kenntnis des Erben vom Tod des Erblassers und vom Berufungsgrund (Testament, Erbvertrag oder gesetzliche Erbfolge) vergangen, gilt die Erbschaft als angenommen.

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