Ausländische Wertpapiere: Erbschaftsteuer richtet sich nach dem niedrigsten Kurswert am Todestag

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Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Anwalt für Erbrecht.

Die Wertermittlung für die Erbschaft- und Schenkungsteuer erfolgt nach § 11 Abs. 1  BewG mit dem niedrigsten am Stichtag feststellbaren Kurswert. Dazu bestimmt

ErbStR R B 11.1 Abs. 3

Bei ausländischen Wertpapieren ist, wenn ein Telefonkurs im inländischen Bankverkehr vorliegt, dieser maßgebend. Lässt sich der gemeine Wert nicht auf dieser Grundlage ermitteln, ist er möglichst aus den Kursen des Emissionslandes abzuleiten.

 

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