Betriebsvorrichtung

  1. Startseite
  2. B
  3. Betriebsvorrichtung

Druckansicht öffnen 

[ 24.07.2010 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Bei der Bewertung von Grundvermögen für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungssteuer sind Betriebsvorrichtungen nicht einzubeziehen.

Im Steuerrecht wird das Grundvermögen nämlich negativ vom land- und forstwirtschaftlichen Vermögen und vom Betriebsvermögen (inklusive Betriebsgrundstücken) abgegrenzt. Grundvermögen ist also nur der Grundbesitz, bei dem es sich weder um land- und forstwirtschaftliches Vermögen noch um Betriebsgrundstücke (wirtschaftliche Untereinheiten des Betriebsvermögens) handelt.

Zum Grundvermögen gehören also:

  • Grund und Boden
  • Gebäude
  • sonstige Bestandteile
  • Zubehör
  • Erbbaurecht
  • Wohnungseigentum, Teileigentum
  • Wohnungs- und Teilerbbaurecht nach dem WEG

Kein Grundbermögen sind selbst als wesentliche Bestandteile Bodenschätze, Maschinen und sonstige Betriebsvorrichtungen. Betriebsvorrichtungen sind Maschinen und sonstige Vorrichtungen aller Art, die zu einer Betriebsanlage gehören, auch wenn sie wesentliche Bestandteile eines Gebäudes oder des Grundstücks sind. Sie gehören zu den beweglichen Wirtschaftsgütern.

Betriebsvorrichtungen sind z.B.:

• Lastenaufzüge
• Kühleinrichtungen
• Schutzvorrichtungen
• Abladevorrichtungen
• Bedienungsvorrichtungen
• Förderbänder
• Lastenaufzüge
• Sicherungsvorrichtungen.

Für Experten: § 68 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 BewG

 

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Nachweis einer Treuhandvereinbarung

Nachweis einer Treuhandvereinbarung. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Nachweis einer Treuhandvereinbarung Der Zuwendungsempfänger trägt die Feststellungslast für die Behauptung einer verdeckten Treuhandschaft. Für Experten: FG Hamburg v. 28.04.2009 – 3 K 185/07 – Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505 Wichtig: Auch wenn…

Berliner Testament: Was kann ich nach dem Tod meiner Frau generell noch verschenken?

Druckansicht öffnen  [ 14.12.2014 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Bei einem Berliner Testament mit gegenseitiger Alleinerbeneinsetzung der Eheleute und Schlusserbeneinsetzung der Kinder (oder anderer nahestehender Personen) tritt eine Bindugnswirkung ein. Die sogenannten Schlusserben haben ein fest stehende Erbaussicht, die nicht einfach beeinträchtigt werden darf. Steht eine Schenkung im Widerspruch zu den Erbeinsetzungen im Berliner…

Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV): Das neue Bewertungsrecht soll Immobilienblasen verhindern

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht in Villingen-Schwenningen ImmoWertV Die neue ImmoWertV: Beitrag zu mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt?  Das Bundeskabinett hat am 24. März 2010 die Novelle der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) beschlossen. Bundesbauminister Peter Ramsauer äußert sich hierzu wie folgt: „Das neue Bewertungsrecht schafft klare Rechtsgrundlagen für die Bewertung von Grundstücken und Immobilien. Durch mehr…

Menü