BGB-Gesellschaft beim Todesfall

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BGB-Gesellschaft beim Todesfall

BGB-Gesellschaft beim Todesfall

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Spezialist Erbrecht.

Auflösung?

Stirbt ein Gesellschafter einer BGB-Gesellschaft wird im Normalfall die Gesellschaft aufgelöst. Abweichende Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag, wonach die BGB-Gesellschaft nicht aufgelöst, sondern fortgesetzt werden soll, sind aber möglich.

Liquidation

Bei Auflösung wandelt sich die BGB-Gesellschaft nach dem Tod eines BGB-Gesellschafters in eine Liquidationsgesellschaft um, der die Erben angehören. Die Erben haften ganz normal für Altschulden der BGB-Gesellschaft wie sie sonst auch für Nachlassverbindlichkeiten haften, also unbeschränkt aber auf den Nachlass beschränkbar.

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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