Die Einnahmen bei der Erbschaftsteuer beim Finanzamt Villingen-Schwenningen sind 2014 gesunken

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[ 20.01.2015 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Erbschaftsteuer sank in 2014
Frohe Kunde brachte heute der Südkurier. Die Erbschaftsteuereinnahmen beim Finanzamt Villingen-Schwenningen sind gesunken. Sie betrugen

  • 2013 noch 86,7 Mio Euro
  • 2014 nur noch 70,7 Mio. Euro

Ein Rückgang von 16 Mio. Euro, zu dem unsere Gestaltungen, Einsprüche und Klagen mit Sicherheit einen guten Teil beigetragen haben. 

Bewertung von Immobilien
Bei der Bewertungsstelle für die Hauseigentümer arbeiten fünf Personen in der Weiherstraße, die jede Menge Akten zu bearbeiten haben. Hier würden mit den Eigentümern die Verkehrswerte der Gebäude festgelegt, verkündet das Finanzamt. Vorsicht: Schon hier muss aufgepasst werden. Die Feststellungsbescheide für die Grundbesitzwerte müssen mit einem Einspruch innerhalb von vier Wochen angegriffen werden, wenn sie zu hoch erscheinen. Tut man dies nicht, werden sie unangreifbar und der Erbschaft- und Schenkungsbesteuerung zugrunde gelegt. Dann ist es zu spät, sich dagegen zu wehren. Hier kann der Rat nur lauten, dass man sich von Anfang an von unseren Experten beraten lässt, nämlich bereits bei der Erklärung zur Feststellung der Grundsbesitzwerte. Vom Finanzamt zu hoch angesetzte Werte können angegeriffen werden und mit einem Verkehrswertgutachten widerlegt werden. 

Steuerhinterziehung und Selbstanzeigen
Die Zahl der Selbstanzeigen bei der Steuerhinterziehung ist 2014 noch einmal gestiegen. Der Uli-Hoeneß-Effekt wirkt also auch in Villingen-Schwenningen und dem Umland. Die bislang nicht gemeldeten Gelder befinden sich vor allem in der Schweiz, Österreich und Luxemburg, aber auch in exotischen Gefilden wie den Cayman Islands. 

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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