Schriftsachverständiger prüft Testament: 90% echt reicht, 75 % reicht nicht

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Schriftsachverständiger prüft Testament: 90% echt reicht, 75 % reicht nicht

Schriftsachverständiger und eigenhändiges Testament

Eine „überwiegende Wahrscheinlichkeit“ von 90 % oder eine „hohe Wahrscheinlichkeit“ von 95 %“der Echtheit der persönlichen Unterschrift reichen aus, um die Wirksamkeit eines eigenhändigen Testaments zu begründen.

Sollte die Echtheit eines eigenhändigen Testaments angegriffen werden, muss ein qualifizierter Schriftsachverständiger das Testament anhand von Vergleichsmaterial (Briefe, Unterschriften, Tagebücher, Schulhefte etc.) auf seine Echtheit prüfen.

Stammt die Unterschrift nur mit einer „leicht überwiegenden Wahrscheinlichkeit“ von 75 %“ vom Erblasser, reicht dies nach einer Entscheidung des OLG Düsseldorf vom 17.11.2014 nicht aus, um die Wirksamkeit der Unterschrift festzustellen.

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