Einigung bei Erbschaftsteuerreform

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[ 20.06.2016 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Firmenerben werden wie bisher von der Erbschaftsteuer befreit, wenn sie das Unternehmen fortführen und Arbeitsplätze erhalten.

Nach langem Streit einigte sich die Koalition von CDU/CSU und SPD  auf die Erbschaftsteuer für die Vererbung von Betriebsvermögen. Für den „normalen“ Erben und die für ihn geltenden hohen Freibeträge von mindestens 500.000 Euro für den Ehegatten und 400.000 Euro je Kind ändert sich nichts.

Die Erbschaftsteuer spült bisher knapp sechs Milliarden Euro jährlich in die Länderkassen.

Der Bundestag soll noch im Juni entscheiden. Der Bundesrat könnte am 8. Juli beraten. Das Verfassungsgericht hatte bis Ende Juni eine neue Regelung gefordert.

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