Erbschaftsteuer: Wie werden Aktien bewertet?

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Erbschaftsteuer: Wie werden Aktien bewertet? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Erbschaftsteuer: Wie werden Aktien bewertet?

Im Erbschaftsteuerrecht gilt das Stichtagsprinzip. Es gilt also der Wert der Aktien am Todestag. Wenn der Börsenkurs später steigt oder sinkt beeinflusst dies die Besteuerung nicht. Es gilt der aktuelle Börsenwert zum Todestag des Erblassers, selbst wenn dieser bis zur Besteuerung um 15 % sinkt.

Das Hessische Finanzgericht hat entschieden:

Wertpapierdepots sind bei der Bewertung des Nachlasses grundsätzlich mit dem Wert zum Todestag des Erblassers zu berücksichtigen, auch wenn der Erbe, zum Beispiel wegen der Anordnung einer Testamentsvollstreckung, zunächst nicht über das Depot verfügen kann.


FG Hessen, Urteil vom 03.04.2007 – 1 K 1809/04,

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