Erbschaftsteuer: Laufzeit einer Kapitalforderung, die in einem Betrag getilgt werden kann?

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Erbschaftsteuer: Wie wird die Laufzeit einer Kapitalforderung berechnet, die in einem Betrag getilgt werden kann? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Bei Einbetragsforderungen wird die Laufzeit taggenau berechnet 

Erbschaftsteuer: Wie wird die Laufzeit von Kapitalforderungen / -schulden berechnet, die in einem Betrag getilgt werden?

Nach dem Gleichlautenden Ländererlass vom 10.10.2010 zur Bewertung von Kapitalforderungen und Kapitalschulden gilt:

2. Lauf- und Aufschubzeiten
2.1. Laufzeiten
2.1.1. Laufzeiten von Kapitalforderungen oder Kapitalschulden, die in einem Betrag getilgt werden
Die Laufzeit ist tagegenau zu errechnen. Dies gilt sowohl für unverzinsliche wie auch für niedrig oder hoch verzinsliche Kapitalforderungen oder Kapitalschulden. Dabei wird das Kalenderjahr mit 360 Tagen, jeder volle Monat mit 30 Tagen, der Monat, in dem der Fälligkeitstag liegt, mit der Anzahl der tatsächlichen Tage bis zur Fälligkeit, höchstens jedoch mit 30 Tagen gerechnet.

Beispiel:

Besteuerungszeitpunkt 4. 6. 2010
Kapitalforderung oder Kapitalschuld, die in einem Betrag fällig wird 20.000 EUR
Fälligkeit 5. 9. 2012
Laufzeit der Kapitalforderung/Kapitalschuld: 2 Jahre, 3 Monate, 2 Tage

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