Freigrenzen sind bei der Steuer schlechter als Freibeträge

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Freigrenzen sind bei der Steuer schlechter als Freibeträge. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Freigrenzen sind bei der Steuer schlechter als Freibeträge

Freigrenzen sind nicht so vorteilhaft wie > Freibeträge. Werden die Freigrenzen nicht eingehalten, greift die Besteuerung auf den gesamten Betrag durch. So sind Gelegenheitsgeschenke, die innerhalb der Grenze des Üblichen bleiben, steuerfrei (§ 13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG). Das FG Hessen hat entschieden (ZEV 2006, 88), dass eine

  • Geldzuwendung von der Mutter an die Tochter in Höhe von rund 36.500 Euro für den Kauf eines Pkw
  •  und von 40.000 Euro für die Instandsetzung von Haus und Garten

die Grenze des Üblichen überschreite. Selbst wenn man 20.000 Euro als Üblichkeitsgrenze annähme, wären die gesamten 76.500 Euro zu versteuern (ohne Abzug der Üblichkeitsgrenze von 20.000 Euro).

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