Für welche Dinge muss überhaupt Erbschaftsteuer gezahlt werden?

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[ 13.08.2014 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Der Erbschaftsteuer unterliegen grundsätzlich alle „Erwerbe von Todes wegen“. Die Gesetzessprache klingt etwas gestelzt. Gemeint ist damit, dass grundsätzlich alles, was man bekommt, weil einer gestorben ist, grundsätzlich der Erbschaftsteuer unterliegt.

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 Erklärt von RA Ruby

Das kann die Erbschaft als Alleinerbe oder Miterbe sein, ein Vermächtnis (ein Gegenstand aus dem Nachlass) oder auch eine Schenkung auf den Todesfall (z.B. Sparvertrag zugunsten eines Dritten, der mit dem Tod zur Auszahlung fällig wird). Zu beachten sind immer die Freibeträge, die vorab vom Erwerb abzuziehen sind. Für die Ehefrau immer 500.000 Euro und das Familienheim, so dass sie z.B für ein Haus und 400.000 Euro als Erbschaft keine Schenkungsteuer zahlen muss. Kinder haben einen Freibetrag von 400.000 Euro, Enkel von 200.000 Euro und Urenkel von 100.000 Euro. Alle anderen haben nur einen Freibetrag von 20.000 Euro, also egal ob Geschwister, Nichten, Neffen, Lebensgefährten oder einfach Freunde des Erblassers.

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