Die mittelbare Gebäudeschenkung in der Erbschaftsteuer

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Die mittelbare Gebäudeschenkung in der Erbschaftsteuer. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht, Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

Die mittelbare Gebäudeschenkung

Die Steuersparmodelle der mittelbaren Grundstücksschenkung und der mittelbaren Gebäudeschenkung haben seit der Erbschaftsteuerreform zum 1.1.2009 nahezu ihre gesamte Attraktivität eingebüßt. Vor diesem Zeitpunkt waren die mittelbaren Schenkungen wegen des Unterschieds der steuerlichen Grundstücks- und Gebäudewarte attraktiv. Durch die Anpassung der Steuerwerte an die Verkehrswerte ist diese Attraktivität im Wesentlichen dahin.

Ein Beispiel aus der Zeit vor dem 1.1.2009 (unser alter Text) mag die frühere Attraktivität verdeutlichen:

Dass man mit der mittelbaren Grundstücksschenkung Steuern sparen kann ist bekannt: Schenkt der Vater V z.B. 300.000 € zum Kauf eines bestimmten Hausgrundstücks, das einen Steuerwert von nur 150.000 € hat, muss der beschenkte Sohn S nicht aus 300.000 €, sondern nur aus 150.000 € Schenkungssteuer zahlen.

Kaum bekannt, ist die mittelbare Gebäudeschenkung: Hat der S bereits ein unbebautes Grundstück(z.B. mit Steuerwert von 144.000 € = 600qm x 300 € x 80 %) kann der V dem S die gesamten Kosten für den Bau eines Einfamilienhauses bezahlen, ohne dass nennenswerte Schenkungssteuer anfällt. Der S ist nur um den steuerlichen Mehrwert des bebauten Grundstücks gegenüber dem unbebauten Grundstück bereichert (z.B. mit Steuerwert von 150.000 € =Jahresmiete 10.000€ x 12,5 + 20 % , so dass der S nur um 6.000 € gegenüber dem unbebauten Grundstück bereichert ist, und höchstens 420 € Steuern zahlt, obwohl er ein ganzes Haus gezahlt bekam

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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