Gütergemeinschaft

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[ 02.05.2012 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

 

Die Gütergemeinschaft ist einer der Güterstände, in denen man als Ehegatte verheiratet sein kann. Man vereinbart die Gütergemeinschaft durch notariellen Ehevertrag. Mit der Vereinbarung verschmelzen die Vermögen der Ehegatten zum Gesamtgut. Wenn einer vom anderen mehr erhält, als er einbrachte, wird für die Hälfte dieses Mehrwerts Schenkugsteuer fällig.

Stirbt ein Elternteil eines Ehegatten, so geht das Erbe im Normalfall an beide Ehegatten. Erbschaftsteuerlich wird es aber wie der Erwerb allein durch das Kind behandelt. Der gesamte erbschaftliche Erwerb ist alleine vom erbenden Kind zu versteuern. Dass wegen der Gütergemeinschaft die Erbschaft in das eheliche Gesamtgut fällt ist von Gesetzes wegen so bestimmt. Es liegt also keine Schenkung vor, so dass hierfür auch keine Schenkungsteuer anfallen kann.

 

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