Gute Vorsätze für das Neue Jahr: Testament schon geschrieben?

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Gute Vorsätze für das Neue Jahr: Testament schon geschrieben? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Gute Vorsätze für das Neue Jahr: Testament schon geschrieben?

Der eine wollte mit dem Rauchen aufhören, die andere abnehmen und schließlich wollte der Dritte ein Testament errichten. Gerade vor dem Schreiben eines Testaments drückt man sich gerne, gibt es doch Angenehmeres. Allerdings sollte jeder ein Testament haben, damit der Familienfrieden auch nach dem eigenen Tod gesichert bleibt und das mühsam erarbeitete und ersparte Vermögen keinen Schaden erleidet, z.B. durch den sprichwörtlichen Erbenstreit oder die Erbschaftsteuer.

Die gesetzliche Erbfolge passt oft nicht und führt so gut wie immer zu einer Erbengemeinschaft, die oft eine Quelle erbitterter Rechtsstreitigkeiten ist.  Durch ein Testament kann eine Person, z.B. der überlebende Ehegatte zum Alleinerben bestimmt werden, so dass nicht ständig alle gefragt werden müssen, was zum Beispiel mit dem Haus passieren soll. Auch kann dann nicht jeder missgünstige Miterbe die Versteigerung des Hauses verlangen. Durch Vermächtnisse können Teile des Nachlasses den Kindern zugewendet werden, ohne dass diese als Miterben die Witwe unter Druck setzen können. Wer die Witwe vor der Auseinandersetzung mit Pflichtteilsberechtigten schützen oder die Abwicklung des Erbes in professionelle Hände legen will, sollte an die Testamentsvollstreckung denken. Auch die Erbschaftsteuer lässt sich durch kluge Gestaltungen, z.B. die Anordnung eines Steuersparvermächtnisses vermeiden.

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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