Hinterlegung: Damit das Testament aufgefunden wird

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Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht in Villingen-Schwenningen.

Hinterlegung

kann bedeuten die

  • Hinterlegung von Geld bei der Hinterlegungsstelle des Amtsgerichts oder
  • Hinterlegung eines Testaments beim Amtsgericht als Verwahrungsgericht

Hinterlegung eines Testaments beim Verwahrungsgericht

Ein Testament kann man beim zuständigen Verwahrungsgericht hinterlegen, um sicherzustellen, dass es bei Eintritt des Todes auch eröffnet wird. Verwahrungsgericht ist das zuständige Amtsgericht. Die Hinterlegung kostet einmalig 75 Euro. Bei der Hinterlegung wird die Hinterlegung dem Zentralen Testamentsregister in Berlin gemeldet. Die Meldung kostet 15 Euro pro betroffener Person. Beim Tod wird das Testamentsregister informiert und dieses informiert dann das Verwahrungsgericht, bei dem das Testament hinterlegt ist. Dort wird es dann eröffnet und an das Nachlassgericht geschickt, das für den Todesfall zuständig ist. Oft spielt sich alles im selben Amtsgericht ab. Für die Hinterlegung sollte man immer die Geburtsurkunden oder die Heiratsurkunden bereit halten, weil die Geburtennummer des Hinterlegers vermerkt wird.

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