Hürde Erbrecht geringer als gedacht

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Hürde Erbrecht geringer als gedacht. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Hürde Erbrecht geringer als gedacht

Die Vernunft spricht dafür, sich rechtzeitig mit der Zukunft auseinanderzusetzen und seine eigene Nachfolge mittels Testament zu planen. Gleichzeitig sollte jeder in einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung  festlegen, was geschehen soll, falls er selbst nicht mehr in der Lage ist, selbst zu entscheiden. Und doch schieben die meisten eine Entscheidung auf die lange Bank. Der Grund liegt auf der Hand: Wer seinen letzten Willen aufsetzt muss sich mit zwei heiklen Themen auseinandersetzen – mit dem eigenen Tod und der Frage, wer was bekommt.

Auch die juristischen Fallstricke schrecken ab: Dabei ist es einfacher als es scheint, ein gültiges Testament zu verfassen. Der Form hat bereits Genüge getan, wer seinen letzten Willen handschriftlich zu Papier bringt und unterschreibt. Das wissen jedoch nur die wenigsten. Neben der Form muss auch der Inhalt stimmen. Insbesondere bei gemeinsamen Testamenten von Ehegatten schleicht sich immer wieder derselbe Fehler ein: Sie bestimmen, dass der Überlebende zuerst erbt und dann erst die Kinder (Berliner Testament). Sie stellen aber nicht klar, ob der Längerlebende das Testament später noch ändern und über das Vermögen letztwillig frei verfügen darf. Wenn um ein Berliner Testament vor Gericht gestritten wird, geht es sehr oft um dieses Problem.

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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