Institutionen: Eine römische Rechtsquelle auch für unser heutiges Erbrecht

  1. Startseite
  2. I
  3. Institutionen: Eine römische Rechtsquelle auch für unser heutiges Erbrecht

Institutionen: Eine römische Rechtsquelle auch für unser heutiges Erbrecht. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Die Institutionen sind eine Quelle des römischen Erbrechts. In der Gesetzessammlung des oströmischen Kaisers Justinian stehen sie am Anfang. Sie sind der erste Teil des vierteiligen Corpus iuris civilis. Die Institutionen sind ein Lehrbuch für Anfänger des Rechts im ersten Studienjahr. So heißt auch das lateinische „instituere“ auf deutsch „anfangen, beginnen“. Auf diesen Wortgebrauch geht das heute noch gebräuchliche Wort „Anfangsgründe“ (= Institutiones) zurück. Die Institutionen gehen auf den römischen Rechtsgelehrten Gaius zurück, der wohl aus den griechischsprachigen Provinzen stammte. Die Institutionen selbst entstanden wohl um 160 nach Christus. Es ist eine Einführung in folgende Rechtsgebiete:

  • „personae“ = Personen = Personenrecht
  • „res“ = Sachen = Vermögensrecht
  • „actiones“ = Klagen = Rechtsdurchsetzung

Dem Erbrecht hat Gaius in seinen Institutionen einen eigenständigen Abschnitt gewidmet.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505


Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Wer kassiert die Erbschaftsteuer?

Wer kassiert die Erbschaftsteuer? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Wer kassiert die Erbschaftsteuer? Art. 106 Abs. 2 Nr. 2 GG regelt, dass die Erbschaftsteuer den Bundesländern zufließt. Das Aufkommen der Erbschaftsteuer liegt jährlich bei rund 4 Mrd. Euro für alle Bundesländer. Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland…

Beweislast beim lebzeitigen Eigeninteresse von Schenkungen i.S.d. § 2287 BGB

Beweislast beim lebzeitigen Eigeninteresse von Schenkungen i.S.d. § 2287 BGB

Berliner Testament: Was ist eine Verwirkungsklausel?

Berliner Testament: Was ist eine Verwirkungsklausel?

Menü