Kann die Nachlassinsolvenz noch beantragt werden, wenn das Erbe schon geteilt wurde?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Kann die Nachlassinsolvenz noch beantragt werden, wenn das Erbe schon geteilt wurde?

Druckansicht öffnen 

[ 29.04.2014 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Ja.

§ 316 InsO Zulässigkeit der Eröffnung

(1) Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Erbe die Erbschaft noch nicht angenommen hat oder dass er für die Nachlassverbindlichkeiten unbeschränkt haftet.

(2) Sind mehrere Erben vorhanden, so ist die Eröffnung des Verfahrens auch nach der Teilung des Nachlasses zulässig.

(3) Über einen Erbteil findet ein Insolvenzverfahren nicht statt.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505


Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Sind uneheliche Kinder nach dem Gesetz erbberechtigt?

Sind uneheliche Kinder nach dem Gesetz erbberechtigt? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Sind uneheliche Kinder nach dem Gesetz erbberechtigt? 1. Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass man heute nicht mehr von „unehelichen“, sondern von „nichtehelichen“ Kindern spricht. Da nichtehelich Kinder leibliche Kinder und damit blutsverwandt mit dem Erblasser sind, haben sie seit dem 1.4.1998 ein gesetzliches…

Wie verjährt der Pflichtteilsanspruch?

Wie verjährt der Pflichtteilsanspruch? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Wie verjährt der Pflichtteilsanspruch? Der Pflichtteilsanspruch verjährt  grundsätzlich in drei Jahren, wobei die Verjährung am Ende des Jahres beginnt, in welches fallen der Todesfall und die Kenntnis des Pflichtteilsberechtigten vom Tod des Erblassers und die Kenntnis der ihn enterbenden Verfügung von Todes wegen Wichtig: Gleichgestellt ist…

Schwachpunkte beim zentralen Testamentsregister: Nichteheliche und Adoptierte sollten nachhaken

Schwachpunkte beim zentralen Testamentsregister. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Schwachpunkte beim zentralen Testamentsregister Nichteheliche Kinder und adoptierte Kinder sind in der Regel voll erb- und pflichtteilsberechtigt. Bis Ende 2008 wurden nichteheliche und adoptierte Kinder nicht in das Familienbuch eingetragen, sondern separat auf sogenannten „weißen Karteikarten“ erfasst. Aufgrund der Dienstanweisung für Standesbeamte meldeten diese beim Erbfall eines Elternteils…

Menü