Kann ein Testament gültig sein, das teils handschriftlich, überwiegend aber am Computer geschrieben wurde?

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[ 12.01.2015 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Der Erblasser schrieb das Testament, damit es besser lesbar sei, überwiegend am Computer und setzte per Computerausdruck seine Kinder zu Erben ein.  Es folgte ein handschriftlicher Teil, in dem er schrieb, dass er das Testament bei „völliger Gesundheit“ geschreiben habe.  Ein solches Testament ist ungültig. Der maschinenschriftliche Teil der gegen das Formgebot der Handschriftichkeit verstößt, kann nicht dadurch wirksam werden, dass der von Hand geschriebene Teil auf ihn Bezug nimmt. Für ein wirksames Testament sind immer die eigenhändige Niederschrift sowie der Unterschrift des Erblassers erforderlich.

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