Kann man sich durch Vertrag verpflichten, ein Testament zu errichten?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Kann man sich durch Vertrag verpflichten, ein Testament zu errichten?

Kann man sich durch Vertrag verpflichten, ein Testament zu errichten? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Kann man sich durch Vertrag verpflichten, ein Testament zu errichten?

Nein, ein derartiger Vertrag ist nichtig.

§ 2302 BGB Unbeschränkbare Testierfreiheit
   Ein Vertrag, durch den sich jemand verpflichtet, eine Verfügung von Todes wegen zu errichten oder nicht zu errichten, aufzuheben oder nicht aufzuheben, ist nichtig.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Vergessene Schlusserbeneinsetzung im notariellen Testament

Druckansicht öffnen  [ 03.11.2013 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Frage: Mein Vater ist 2010 verstorben, meine Mutter bereits 2000 vorverstorben.  Ich habe noch einen Bruder. Mein Vater hatte ein Lebensgefährtin.  Er hatt 1992 mit meiner Mutter bei einem Notar ein Tesament errichtet, das im wesentlichen lautete „… § 2: Wir setzen uns gegenseitig zu…

ROK BGB § 2353 Zuständigkeit des Nachlassgerichts, Antrag

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby 1. Was ist ein Erbschein? Ein dem Erben auf seinen Antrag vom Nachlassgericht erteiltes Zeugnis über sein Erbrecht (der „Erben-Führerschein“). § 2353 BGB Zuständigkeit des Nachlassgerichts, Antrag    Das Nachlassgericht hat dem Erben auf Antrag ein Zeugnis über sein Erbrecht und, wenn er nur zu einem Teil der Erbschaft berufen…

Kann ich für die mir im Testament auferlegte Grabpflege einen Ausgleich verlangen?

Im Testament auferlegte Grabpflege. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Im Testament auferlegte Grabpflege Frage: Meine Mutter wurde von meinem Bruder und mit zusammen je zur Hälfte beerbt. Im Testament hat sie nur mir die Auflage gemacht, ihr Grab zu pflegen. Kann ich dafür von meinem Bruder als Miterben einen Ausgleich verlangen? Antwort: Nein, die Auflage…

Menü