Kreditinstitute und Banken müssen dem Finanzamt das Vermögen des Verstorbenen mitteilen

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[ 10.02.2016 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Banken, Sparkassen und Versicherungen müssen dem Erbschaftsteuerfinanzamt das Vermögen des Erblassers, das sie verwaltet haben, anzeigen. Diese Anzeigepflicht gilt auch für unselbstständige Zweigstellen der Banken im Ausland. Keine Anzeigepflicht besteht, wenn der Wert des verwalteten Vermögens 5.000 Euro nicht übersteigt. Um ein Abräumen der Konten am Todestag durch die Erben zu verhindern, sind die Guthaben vom Ende des Vortags mitzuteilen. Auch sind die bis zum Todestag angefallenen Zinsen mitzuteilen, aus denen darauf zurückgeschlossen werden kann, ob vor dem Erbfall noch größere Beträge vom Erblasserkonto abgehoben wurden. Die Banken müssen auch mitteilen, ob der Erblasser ein Schließfach bei der Bank unterhielt. Über den Inhalt des Schließfachs sind nur die Erben auskunftspflichtig. 

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