Neues Europäisches Erbrecht: Was ist wirklich neu?

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Neues Europäisches Erbrecht: Was ist wirklich neu?

Neues Europäisches Erbrecht: Was ist wirklich neu?

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

  • Seit dem 17.8.2015 richtet sich das Erbrecht, nach dem ein Erbfall geregelt wird, nach dem Aufenthaltsort des Verstorbenen und nicht mehr nach seiner Staatsagenhörigkeit. Der Mallorca-Rentner, der keinen Aufenthalt mehr in Deutschland hat, wird grundsätzlich nach spanischem Foral-Erbrecht beerbt.
  • Grundsätzlich ist auch das Nachlassgericht am Aufenthaltsort des Erblassers für die erbrechtlichen Fragen zuständig. Es kann also nicht mehr zur Zuständigkeit mehrerer Gerichte gekommen, z.B. deutsches und österreichisches nebeneinander.
  • Es wurde ein Europäisches Nachlasszeugnis eingeführt, also eine Art Europäischer Erbschein, der in ganz Europa gilt. Den deutschen Erbschein und das deutsche Testamentsvollstreckerzeugnis wird es aber weiterhin geben.
  • Das eigentliche Erbrecht bleibt den Nationen aber erhalten. In Deutschland gilt nach wie vor das seit 1900 geltende Erbrecht nach dem BGB und z.B. in Österreich nach wie vor das alte Erbrecht nach dem österreichischen ABGB.

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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