Nichteheliche Lebensgefährten im Erbschaftsteuerrecht wie Fremde

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[ 14.03.2012 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

 

Lebensgefährten, die ohne Trauschein zusammenleben, werden erbschaftsteuerlich wie Fremde behandelt. Bei Zuwendungen – sei es als Schenkung oder von Todes wegen – besteht nur ein Schenkung- oder Erbschaftsteuerfreibetrag von 20.000 Euro. Der darüber hinausgehende Erwerb ist in der ungünstigsten Erbschaftsteuerklasse III zu versteuern, deren Eingangssteuersatz bei 30 Prozent liegt. Der Höchstsatz liegt bei 50 Prozent.

 

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