Risikolebensversicherung für Ehepartner

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[ 27.04.2016 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Ehepartner brauchen nicht zwei Lebensversicherungen, sondern können nur eine abschließen, um beide zu versichern. Man schließt dann eine sogenannte „verbundene Leben“ ab. Dann zahlt die Versicherung beim Tod eines Partners oder wenn beide gleichzeitig ums Leben kommen einmalig. Weil es nur eine Versicherungssumme gibt, könnten Kinder beim Tod beider Eltern nicht ausreichend abgesichert sein.

Am Besten sind aus steuerlicher Sicht die „Über-Kreuz-Verträge“. Hier ist. die Frau in einem Vertrag Versicherungsnehmerin, der Mann die versicherte Person und die Frau zahlt die Prämien. Den zweiten Vertrag schließt der Mann auf seine Frau ab und er zahlt die Prämien. Dann hat man nicht nur jeden Tod individuell und auch für die Kinder abgesichert, die dann zweimal kassieren. Im Normalfall, dass ein Ehegatte den anderen überlebt, führt die Versicherungssumme auch nicht zu einem erbschaftsteuerpflichtigen Erwerb, weil der Versicherungsnehmer ja selber das Geld auf den verstorbenen angelegt hat. Er bekommt nichts von ihm zugewendet, sondern sein eigenes Geld aus seiner eigenen Versicherung ausgezahlt. 

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