BGB § 2101 Noch nicht gezeugter Nacherbe

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BGB § 2101 Noch nicht gezeugter Nacherbe

BGB § 2101 Noch nicht gezeugter Nacherbe

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

1. Kann jemand zum Nacherben eingesetzt werden, der zur Zeit des Erbfalls weder geboren noch auch nur gezeugt ist?

Ja.

§ 2101 BGB Noch nicht gezeugter Nacherbe

    (1) Ist eine zur Zeit des Erbfalls noch nicht gezeugte Person als Erbe eingesetzt, so ist im Zweifel anzunehmen, dass sie als Nacherbe eingesetzt ist. Entspricht es nicht dem Willen des Erblassers, dass der Eingesetzte Nacherbe werden soll, so ist die Einsetzung unwirksam.
   (2) Das Gleiche gilt von der Einsetzung einer juristischen Person, die erst nach dem Erbfall zur Entstehung gelangt; die Vorschrift des § 84 bleibt unberührt.

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