ROK FamFG § 346 Verfahren bei besonderer amtlicher Verwahrung

  1. Startseite
  2. R [Erbrecht verständlich von A - Z]
  3. ROK FamFG § 346 Verfahren bei besonderer amtlicher Verwahrung

ROK FamFG § 346 Verfahren bei besonderer amtlicher Verwahrung.

ROK FamFG § 346 Verfahren bei besonderer amtlicher Verwahrung

1. Wozu dient die amtliche Verwahrung von Testamenten?

Die amtliche Verwahrung (umgangssprachlich Hinterlegung) von Testamenten dient der Geheimhaltung von deren Inhalt und dem Schutz der Tesamente vor ihrem Verschwinden. Die Testamente werden von den Amtsgerichten verwahrt (in Baden-Württemberg vom amtlichen Notariat).

Sie ist in § 346 FamFG geregelt:

§ 346 FamFG Verfahren bei besonderer amtlicher Verwahrung
   (1) Die Annahme einer Verfügung von Todes wegen in besondere amtliche Verwahrung sowie deren Herausgabe ist von dem Richter anzuordnen und von ihm und dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle gemeinschaftlich zu bewirken.
   (2) Die Verwahrung erfolgt unter gemeinschaftlichem Verschluss des Richters und des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle.
   (3) Dem Erblasser soll über die in Verwahrung genommene Verfügung von Todes wegen ein Hinterlegungsschein erteilt werden; bei einem gemeinschaftlichen Testament erhält jeder Erblasser einen eigenen Hinterlegungsschein, bei einem Erbvertrag jeder Vertragsschließende.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Betriebsvermögen

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Betriebsvermögen ist die Summe aller für betriebliche Zwecke eingesetzten und erworbenen Wirtschaftsgüter. Betriebsvermögen kann es nur bei Steuerpflichtigen geben, die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbstständiger Arbeit erzielen. 1. Einkommensteuerrechtlich unterscheidet man notwendiges, gewillkürtes und geduldetes Betriebsvermögen vom Privatvermögen. ■Notwendiges Betriebsvermögen umfasst die Summe aller Wirtschaftsgüter, die dem…

Erbenhaftung: Unbedingt auf den Nachlass beschränken

Erbenhaftung: Unbedingt auf den Nachlass beschränken. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Erbenhaftung: Unbedingt auf den Nachlass beschränken Der Erbe haftet für die Schulden des Erblassers und weitere Nachlassverbindlichkeiten, und zwar grundsätzlich  mit seinem gesamten Vermögen (also Nachlass und Eigenvermögen). Er kann aber die Haftung auf den Nachlass beschränken, so dass sein Eigenvermögen nicht für die Schulden des Erblassers „drauf geht“. Der…

Was bedeutet das Niederstwertprinzip im Pflichtteilsrecht?

Was bedeutet das Niederstwertprinzip im Pflichtteilsrecht?

Menü