Steuerentstehung mit dem Tod, der Ausführung der Schenkung und manchmal alle 30 Jahre

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Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

 

Bei Erwerben von Todes wegen entsteht die Erbschafsteuer

– in der Regel mit dem Tode des Erblassers

– bei dem Erwerb durch einen geltend gemachten Pflichtteilsanspruch jedoch erst mit dem Zeitpunkt der Geltendmachung, sowie

– in den anderen Fällen (Abfindungen für Erbverzichte oder Ausschlagungen in dem Zeitpunkt, in dem die entsprechenden Beträge an den Empfänger gezahlt werden, oder

– falls eine Bedingung an den Erwerb geknüpft war, mit deren Eintritt.

Bei Schenkungen unter Lebenden entsteht die Schenkungsteuer

– mit dem Zeitpunkt der Ausführung der Zuwendung, sowie

– bei Zweckzuwendungen, mit dem Zeitpunkt des Eintritts der Verpflichtung des Beschwerten

Das Vermögen von Vereinen/Stiftungen, das einer Erbschaft- und Schenkungsteuer unterliegt, wird in Zeitabständen von 30 Jahren seit dem Zeitpunkt des ersten Übergangs von Vermögen auf die Stiftung oder den Verein (wieder) erneut besteuert.

 

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