Testament: Vorsicht bei losen Blättern

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[ 05.11.2013 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

(Foto: Gerhard Ruby)

Ein handschriftliches Testament kann auch wirksam auf mehreren losen Blättern errichtet werden. Es muss nur aus der Gesamturkunde die Einheitlichkeit der Willensrichtigung erkennbar sein. Dass es hier zu Problemen kommen kann, zeigt eine aktuelle Entscheidung des OLG Hamm. Danach kann der erforderliche innere Zusammenhang nicht allein durch die gemeinsame
Aufbewahrung mit anderen Dokumenten, z.B. einer Fotokopie eines notariellen Testaments, begründet werden.

Praxistipp: Ein Testament sollte mit einem Tucker zu einer Einheit verbunden werden oder zumindest durchnummeriert werden.

Quelle und Vertiefungshinweis: OLG Hamm vom 19. 9. 2012, I-15 W 420/1132 in ZEV 2013, 507 (Ls.).

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