Testamentsanfechtung wegen Irrtums: Die Tochter war kein Sektenmitglied

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[ 26.05.2016 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Testamente können angefochten werden, wenn der Erblasser bei ihrer Errichtung einem Irrtum unterlag. Hätte er ohne den Irrtum anders testiert, ist das Testament anfechtbar. Es kann dann für unwirksam erklärt werden. Zum Beispiel hatte ein Mutter jahrelang geglaubt, ihre Tochter sei Mitglied einer Sekte, was gar nicht stimmte. Sie hatte nur wegen dieses Irrtums ihre Tochter nicht zur Erbin eingesetzt. Die Gerichte erklären solche Testamente wegen Irrtums für unwirksam. 

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