Testamentsdatum: Nicht erforderlich und trotzdem wichtig

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Testamentsdatum: Nicht erforderlich und trotzdem wichtig.  Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht, Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen

Testamentsdatum

Nach dem Gesetz „soll“ im  Testament ein Datum angegeben werden. Fehlt im Testament das Datum der Errichtung ist  das Testament also grundsätzlich dennoch wirksam. Die Angabe des Datums ist aber aus  Beweisgründen sehr zu empfehlen. Die Zeitangabe im Testament beweist den Zeitpunkt, in dem das Testament errichtet wurde. Es kann passieren, dass ein Testament ohne Datumsangabe nicht berücksichtigt wird. Wenn zum Beispiel der Erblasser zu irgendeinem Zeitpunkt dement und damit testierunfähig wird, lässt sich ohne Datum nicht beweisen, wann das Testament errichtet wurde. Wurde es vor oder nach dem Eintritt der Demenz errichtet. Dann muss damit gerechnet werden, dass das Testament als ungültig angesehen wird.

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