Testamentsvollstreckervermerk im Grundbuch: Der Erbe wird gesperrt

  1. Startseite
  2. T [Erbrecht verständlich von A - Z]
  3. Testamentsvollstreckervermerk im Grundbuch: Der Erbe wird gesperrt

Testamentsvollstreckervermerk im Grundbuch: Der Erbe wird gesperrt.  Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Testamentsvollstreckervermerk im Grundbuch

Unterliegt eine Erbschaft einer Testamentsvollstreckung werden im Grundbuch nicht nur die Erben als neue Eigentümer, sondern es wird auch ein „Testamentsvollstreckervermerk“ eingetragen.

§ 52 Grundbuchordnung (Testamentsvollstreckervermerk)

Ist ein Testamentsvollstrecker ernannt, so ist dies bei der Eintragung des Erben von Amts wegen mit einzutragen, es sei denn, dass der Nachlassgegenstand der Verwaltung des Testamentsvollstreckers nicht unterliegt.

Der Grund liegt darin, dass der Erbe bei Testamentsvollstreckung nicht selber über das Grundstück verfügen kann. Das kann nach dem Gesetz nur der Testamentsvollstrecker. Übertragungen des Grundstücks oder Eintragung von Grundschulden sind nur dem Testamentsvollstrecker möglich. Der Testamentsvollstreckervermerk sperrt also das Grundbuch gegen die Eintragung von Verfügungen der Erben über das Grundstück.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Erbschaftsteuer: Wie werden Zero-Bonds bewertet?

Erbschaftsteuer: Wie werden Zero-Bonds bewertet? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Erbschaftsteuer: Wie werden Zero-Bonds bewertet? Zero-Bonds sind Nullkuponanleihen (vom Englischen „Zero Coupon Bond“) Zero-Bonds sind eine Sonderform der verzinslichen Wertpapiere. Dabei gibt es keinen Kupon (d. h. keine laufende Zinszahlung) und nur eine Auszahlung am Ende der Laufzeit der Anleihe. Der Gewinn für den Anleger…

Erbschein der Vorerben wird bei Nacherbfall eingezogen

Erbschein der Vorerben wird bei Nacherbfall eingezogen

Befugnisse des Testamentsvollstreckers – Kann ich bestimmen, was er darf?

Befugnisse des Testamentsvollstreckers. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Ja, der Erblasser kann im Testament die im Gesetz vorgesehenen Befugnisse erweitern oder beschränken. Zum Beispiel kann er verbieten, bestimmte Grundstücke zu verkaufen. Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505 Wichtig: Auch wenn sich…

Menü