Testierunfähigkeit muss bewiesen werden

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Testierunfähigkeit muss bewiesen werden.  Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Testierunfähigkeit

Grundsätzlich wird bei jedem Deutschen die Testierfähigkeit vermutet. Das gilt auch bei solchen Personen, die unter Betreuung stehen. Wer das Gegenteil behauptet, muss es beweisen. Das Gericht, das über die Testierunfähigkeit entscheidet, muss davon überzeugt sein, dass der Erblasser testierunfähig war. Das kann es nur aufgrund eines Sachverständigengutachtens. Der Gutachter muss selber zum Ergebnis kommen, dass der Erblasser im Zeitpunkt der Testamentserrichtung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit testierunfähig war. Bleiben hier Zweifel ist weiterhin von der Testierfähigkeit des Erblassers auszugehen.

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