Testament für Hund und Katze

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Testament für Hund und Katze. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Testament für Hund und Katze

Tiere sind nicht rechtsfähig. Sie können deshalb weder Erbe werden, noch kann man ihnen einen Versorgungsanspruch vermachen. Dies ist ärgerlich für alleinstehende ältere Menschen, für die Hund, Katze oder Papagei die einzigen Lebensgeführten sind, die auch nach dem eigenen Todversorgt werden sollen. Hier gibt es nur den Trick mit der sog. Auflage: Man setzt einen anderen (also nicht das Tier) durch Testament als Erben oder Vermächtnisnehmer ein und erlegt ihm auf (Auflage), das Tier zu versorgen. In der Praxis geschieht dies durch Zuwendung eines Geldbetrages an ein Tierheim in Verbindung mit der Auflage das Geld für das Haustier zu verwenden.

Testamentsbeispiel:

Zu meinem Erben setze ich die Gemeinde Niedereschach ein. Sie erhält die Auflage, das Geld für den Streichelzoo in Kappel zu verwenden und meinen Papagei Ara in den Streichelzoo aufzunehmen und dort lebenslang zu versorgen.

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