Überschusseinkünfte – Was ist das?

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Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht

Überschusseinkünfte ist ein Begriff aus dem Einkommensteuerrecht. Er bezieht sich auf das Einkommen aus Privatvermögen. Bei den Überschusseinkünften wird nur der laufende Überschuss einer Einkommensquelle (z.B. Mietshaus). Nicht besteuert wird aber die Wertänderung der Einkommensquelle selbst (z.B. Wertzuwachs des Mietshauses).

Überschusseinkünfte sind Einkünfte, die als Überschuss der Einnahmen über die sog. Werbungskosten ermittelt werden (§§ 8 bis 9a EStG).

Zu ihnen gehören

■ Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 19 EStG)
■ Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG)
■ Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG)
■ sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 EStG

Steuergesetzliche Tatbestände für Überschusseinkünfte sind:

■ Einkünfteerzielungsabsicht
■ nichtselbstständige Tätigkeit
■ private Verwaltung von Geld- und Sachkapital

Es besteht ein sog. „Dualismus der Einkunftsarten“, wonach neben die Überschusseinkünfte die Gewinneinkünfte als Gegenstück treten.

 

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