Vorzeitiger Erbausgleich eines nichtehelichen Kindes

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Vorzeitiger Erblausgleich. Erklärt von Fachanwalt für Erbrecht Gerhard Ruby (Spezialist Erbrecht)

Corzeitiger Erbausgleich eines nichtehelichen Kindes war früher der sogenannte Erbersatzanspruch, den nicht eheliche Kinder gegen den Vater hatten.

Man wollte es nicht in der Erbengemeinschaft haben, so dass es nur einen Geldanspruch als Erbersatzanspruch bekam. Das nichteheliche Kind konnte bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres vom nichtehelichen Vater vorab statt seines Erbersatzsanspruchs einen vorzeitigen Erbausgleich in Geld verlangen. Der Vertrag musste notariell beurkundet werden. Damit war die Erbfolge dann geklärt. Das nichteheliche Kind bekam dann nichts mehr.

 

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