Was geschieht, wenn der Erblasser den im Erbvertrag Bedachten durch lebzeitige Schenkungen schädigen möchte?

Druckansicht öffnen 

[ 28.12.2014 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Vermögensdispositionen, die der Erblasser nur vornimmt, um den im Erbvertrag Bedachten zu schädigen, sind zwar wirksam. Aber Schenkungen, die in der Absicht vorgenommen werden, den Vertragserben zu beeinträchtigen, geben diesem nach dem Erbfall einen Anspruch gegen den Beschenkten auf Herausgabe des Geschenks. Man spricht hier von böslichen oder böswilligen Schenkungen. Zuwendungen unter Ehegatten werden als Schenkung behandelt.

Ein Geschenk ist grundsätzlich in Natur herauszugeben. Ist dies nicht möglich, so ist der Wert zu ersetzten.

Das Thema ist sehr komplex und eines unserer Spezialgebiete.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505


Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Menü