Was ist ein Erbschein und für was braucht man ihn?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Was ist ein Erbschein und für was braucht man ihn?

Was ist ein Erbschein und für was braucht man ihn? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht. Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

Was ist ein Erbschein und für was braucht man ihn?

Ein Erbschein ist ein amtliches vom Nachlassgericht zu erteilendes Zeugnis über das Erbrecht des Erben und, wenn er nur zum Teil der Erbschaft berufen ist, über die Bruchteils-Größe des Erbteils (§ 2353 BGB). Der Nachlass geht mit dem Erbfall automatisch auf den Erben über, wodurch es oft zu Streitigkeiten und Unklarheiten darüber kommt, wer denn nun Erbe geworden ist. Durch den Erbschein wird dem Erben eine Urkunde ausgestellt, die ihn verlässlich als solchen legitimiert. Die Richtigkeit des Erbscheins darf von jedermann vermutet werden (§ 2365 BGB). Dem Erbschein wird auch öffentlicher Glaube verliehen, was nützlich ist, wenn man ein Rechtsgeschäft über Erbschaftsgegenstände mit dem im Erbschein als Erben Bezeichneten abschließt oder an ihn auf Grund eines zur Erbschaft gehörenden Rechts eine Leistung bewirkt. Durch den öffentlichen Glauben erhält man eine ausreichende Sicherheit, dass der Geschäftspartner auch der Berechtigte ist (§§ 2366, 2367 BGB).

Es gibt verschiedene Formen des Erbscheins, z.B. einen Sammelerbschein

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505


Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Muss ich bei Nachlassinsolvenz Angst um die Lebensversicherung haben?

Muss ich bei Nachlassinsolvenz Angst um die Lebensversicherung haben?

Anerbenrechte: Die Sonderrechte der Landwirtschaft

Anerbenrechte: Die Sonderrechte der Landwirtschaft

Wer kann eigentlich einen Erbvertrag anfechten?

Wer kann eigentlich einen Erbvertrag anfechten? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Wer kann eigentlich einen Erbvertrag anfechten? Der Erblasser selbst wegen Irrtums, Drohung oder wegen Übergehung eines Pflichtteilsberechtigten, der aber zur Zeit der Anfechtung vorhanden sein muss. Die Anfechtung muss binnen Jahresfrist seit Beseitigung der Zwangslage oder Kenntnis des Anfechtungsgrundes erfolgen. Die eventuellen Erbinteressenten gemäß…

Menü