Was sind eigentlich „Verwandtschaftsgrade“?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Was sind eigentlich „Verwandtschaftsgrade“?

Was sind eigentlich „Verwandtschaftsgrade“? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht, Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

Was sind eigentlich „Verwandtschaftsgrade“?

Der Verwandtschaftsgrad bezeichnet die Nähe der Verwandtschaft von Personen. Der Verwandtschaftsgrad kann für das Erbrecht Bedeutung haben.

Verwandt

sind Personen, die von der gleichen Person abstammen. Je niedriger der Verwandtschaftsgrad, desto näher ist die Verwandtschaft.

Der Verwandtschaftsgrad

bestimmt sich nach der Zahl der die Verwandtschaft vermittelnden Geburten. Man zählt dabei alle Geburten, die notwendig sind, um die Verwandtschaft mit der Zielperson herzustellen, nicht aber die Geburt der Zielperson.

Beispiel 1:

Bin ich selbst der Erblasser, bin ich mit meiner Mutter im ersten Grade verwandt. Meine eigene Geburt war notwendig, um die Verwandtschaft herzustellen und die Geburt meiner Mutter wird nicht mitgezählt. Damit ist eine Geburt notwendig, um die Verwandtschaft zu vermitteln und es liegt eine Verwandtschaft ersten Grades vor.

Beispiel 2:

Sterbe ich und erbt meine Tante mütterlicherseits, liegt Verwandtschaft dritten Grades zu ihr als Erbin vor. Ich selbst als Erblasser musste geboren werden, meine Mutter musste geboren werden und meine Großmutter musste geboren werden, um die Verwandtschaft zu meiner Tante, deren Geburt nicht mitgezählt wird, zu vermitteln. Es waren also 3 Geburten notwendig um meine Verwandtschaft zu vermitteln, damit liegt Verwandtschaft dritten Grades vor.

Der Verwandtschaftsgrad ist für Erben vierter Ordnung entscheidend.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Twitter: ruby-erbrecht twittert

Twitter: ruby-erbrecht twittert. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Twitter: ruby-erbrecht twittert Hier unser Link: https://twitter.com/Erbrechtler1 Ruby – Die Kanzlei für  Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505 Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im…

Erbrecht auf den Punkt gebracht! – Online Vortrag am 20. 4.2021

Erbrecht auf den Punkt gebracht – Online Vortrag am 20. 4.2021

Pflichtteil und Zugewinn – Was bekommt die enterbte Witwe?

Pflichtteil und Zugewinn – Was bekommt die enterbte Witwe?

Menü