Wie werden Unternehmen für die Erbschaftsteuer bewertet?

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Wie werden Unternehmen für die Erbschaftsteuer bewertet? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Wie werden Unternehmen für die Erbschaftsteuer bewertet?

Die Aktiengesellschaften grundsätzlich nach den Aktienwerten. Komplizierter ist es für andere Unternehmensformen bzw. Beteiligungen daran, nämlich für

  • Einzelunternehmen
  • Anteile an einer Personengesellschaft
  • Anteile an einer Genossenschaft
  • GmbH-Anteile
  • andere nicht börsennotierte Anteile von Kapitalgesellschaften.

Hier ist der gemeine Wert maßgeblich, der abzuleiten ist aus folgender Stufenleiter, nämlich aus dem 

  • Verkaufswert aus Verkaufsfall im letzten Jahr vor dem Bewertungszeitpunkt, liegt ein solcher nicht vor aus dem
  • Ertragswert , wenn dies nicht möglich ist aus
  • anderen Bewertungsmethoden, wobei der
  • Substanzwert die Untergrenze darstellt.

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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