Testierfähigkeit eines Alzheimer-Patienten

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[ 04.02.2015 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Ein Mann litt schon seit zwei Jahren an Alzheimer, als er sein Testament verfasste. Zum Zeitpunkt der Testamentsabfassung war seine Urteilsfähigkeit „relevant beeinträchtigt“, wie das Oberlandesgericht München feststellte. Die Bayerischen Oberrichter sprachen dem Erblasser die Testierfähigkeit ab. Dass der Inhalt seiner Verfügung einfach war, änderte daran nichts.

Das OLG München urteilte:

Es gibt keine nach dem Schwierigkeitsgrad der letztwilligen Verfügung abgestufte Testierfähigkeit.

OLG München, Beschluss vom 14. 8. 2007 – 31 Wx 016/07

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