Bei Todesfall immer die Versicherung benachrichtigen

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Bei Todesfall immer die Versicherung benachrichtigen

Bei Todesfall immer die Versicherung benachrichtigen. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Bei Todesfall immer die Versicherung benachrichtigen

Bei einem Todesfall sollten die Hinterbliebenen immer bedenken, dass in vielen Versicherungsverträgen sogenannte Meldepflichten festgeschrieben sind.

Die meisten Lebensversicherungs- oder Unfallpolicen enthalten Meldefristen zwischen 24 und 72 Stunden. So ist beispielsweise bei vielen Unfallversicherungen eine Klausel enthalten, wonach in dem Fall, in dem der Unfall zum Tode führt,  innerhalb von 48 Stunden umgehend die Versicherung zu benachrichtigen ist. Dies soll die Versicherung dazu in die Lage versetzen, den Unfalltod noch vor der Bestattung beispielsweise durch Anordnung einer Obduktion untersuchen lassen zu können.

Vorsicht:

Wird diese Frist versäumt, kann die Versicherung die Versicherungsleistung kürzen oder ganz streichen.

Tipp:

Beachten Sie immer im Falle eines Todes umgehend sämtliche Versicherungen des Verstorbenen zu benachrichtigen. Hier ist in der Tat Eile geboten.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Testamentsvollstreckung: Was ist ein Teilungsplan?

Druckansicht öffnen  [ 02.07.2014 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Der  Testamentsvollstrecker legt vor der Teilung des Nachlasses einen sogenannten Teilungsplan den Miterben vor. Der Teilungsplan ist verbindlich. Die Erben haben also kein Mitspracherecht. Der Teilungsplan muss allerdings korrekt sein.  Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland…

Vermächtnisnehmer: Was haben die mit einer Angel zu tun?

Vermächtnisnehmer. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Vermächtnisnehmer Vermächtnisnehmer ist der aus einem Vermächtnis Begünstigte. Ein Vermächtnis wird in einem Testament oder Erbvertrag vom Erblasser angeordnet und berechtigt den Vermächtnisnehmer den vermachten Gegenstand zumeist vom Erben zu verlangen. Der Vermächtnisnehmer hat also aus einer Verfügung von Todes wegen einen Anspruch gegen den Erben auf Verschafftung des Vermächtnisgegenstandes….

Nachlasspflegschaft bei Zweifeln an der wirksamen Anfechtung eines Erbvertrags

Nachlasspflegschaft. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Nachlasspflegschaft Frage: Ich bin die zweite Ehefrau meines 1919 geborenen Mannes, der vor drei Jahren starb. Er hatte mit seiner im gleichen Jahr vorverstorbenen ersten Ehefrau, die genauso alt war wie er, vor zehn Jahren einen Erbvertrag gemacht. In diesem Erbvertrag hat er eine Stiftung zur Alleinerbin eingesetzt. Später wurde…

Menü