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Erbschaftsteuer sparen. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht. Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

Erbschaftsteuer sparen durch frühzeitiges Schenken – Achtung Zinsfalle!

Wenn Großeltern, Eltern oder auch Onkel oder Tanten frühzeitig beginnen, an Kinder, Enkelkinder oder Nichten und Neffen zu schenken, können diese Erbschaftsteuer sparen. Die Steuerfreibeträge gibt es nämlich nicht nur beim Tod, sondern alle zehn Jahren neu auch beim Schenken.

So darf jedes Elternteil  seinem Kind alle zehn Jahre 400.000 Euro steuerfrei schenken. Oma und Opa dürfen je Großelternteil jedem Enkelkind alle zehn Jahre 200.000 Euro steuerfrei überlassen. Bei Nichten und Neffen beträgt dieser Freibetrag nur 20.000 je Person. Aufpassen muss man allerdings, wenn das den Kindern geschenkte Geld für sie angelegt wird. Denn auch Kinder müssen eventuell Einkommensteuer zahlen wenn sie Zinsen bekommen. Auch für die Kinder gilt der Sparerpauschbetrag von 801 Euro. Zinseinkünfte in dieser Höhe sind auf jeden Fall steuerfrei. Erhalten Kinder mehr Zinsen, müssen sie den Ertrag dann versteuern, wenn sie insgesamt mehr als weitere 8.354 Euro Einkünfte im Jahr haben. 8.354 Euro ist der sogenannte Grundfreibetrag, den man als Einkommen haben darf, ohne dafür Einkommensteuer zahlen zu müssen.

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1 Stunde in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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