Erbschaftsteuer: Wie sind Schulden im Erbfall zu bewerten?

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Erbschaftsteuer: Wie sind Kapitalforderungen und Schulden im Erbfall zu bewerten? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Wie sind Kapitalforderungen und Schulden im Erbfall zu bewerten?

§ 12 BewG Kapitalforderungen und Schulden
   (1) Kapitalforderungen, die nicht in § 11 bezeichnet sind (also keine Wertpapiere und Anteile sind), und Schulden sind mit dem Nennwert anzusetzen, wenn nicht besondere Umstände einen höheren oder geringeren Wert begründen. Liegen die besonderen Umstände in einer hohen, niedrigen oder fehlenden Verzinsung, ist bei der Bewertung vom Mittelwert einer jährlich vorschüssigen und jährlich nachschüssigen Zahlungsweise auszugehen.
   (2) Forderungen, die uneinbringlich sind, bleiben außer Ansatz.
   (3) Der Wert unverzinslicher Forderungen oder Schulden, deren Laufzeit mehr als ein Jahr beträgt und die zu einem bestimmten Zeitpunkt fällig sind, ist der Betrag, der vom Nennwert nach Abzug von Zwischenzinsen unter Berücksichtigung von Zinseszinsen verbleibt. Dabei ist von einem Zinssatz von 5,5 Prozent auszugehen.
   (4) Noch nicht fällige Ansprüche aus Lebens-, Kapital- oder Rentenversicherungen werden mit dem Rückkaufswert bewertet. Rückkaufswert ist der Betrag, den das Versicherungsunternehmen dem Versicherungsnehmer im Falle der vorzeitigen Aufhebung des Vertragsverhältnisses zu erstatten hat. Die Berechnung des Werts, insbesondere die Berücksichtigung von ausgeschütteten und gutgeschriebenen Gewinnanteilen kann durch Rechtsverordnung geregelt werden.

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