Was ist ein „Frankfurter Testament“? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht. Konstanz, Radolfzell, Rottweil, Villingen-Schwenningen.

Was ist ein „Frankfurter Testament“?

Das Frankfurter Testament ist eine bestimmte Form des Unternehmertestaments zur Vermeidung von Steuerfolgen. Mit dem Frankfurter Testament werden Veräußerungsgewinne vermieden und eine wertmäßige Gleichstellung der Miterben erreicht. Der Erblasser bestimmt im Testament keine Erbquoten. Er setzt lediglich Gegenstände (u.a. das Vermögen aus). Aus dem Wert, soll dann das Nachlassgericht die Erbquoten ermitteln (was beim Nachlassrichter alles andere als Freude auslöst – sehr streitträchtig und fehleranfällig). Der durch die geringere Erbquote benachteiligte Miterbe, erhält im Wege eines Vorausvermächtnisses einen Geldbetrag zum Ausgleich der Wertdifferenz. Die Praxis arbeitet kaum mit dieser Testamentsform, da sie sehr arbeitsaufwändig und streitanfällig ist, auch wenn sie nach der Theorie bestens funktionieren müsste.

Fanden Sie diesen Artikel hilfreich?

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung, bei der sie auf jeden Fall eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos erhalten. Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte.

Das könnte Sie auch interessieren

Menü