Wegerecht über ein fremdes Grundstück ist vererbbar

  1. Startseite
  2. W
  3. Wegerecht über ein fremdes Grundstück ist vererbbar

Wegerecht . Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Wegerecht

Ist ein Wege- und Überfahrtsrecht vererblich?

Ja.

Das Wege- und Überfahrtrecht  wird regelmäßig im Grundbucheingetragen sein. Es ist das Recht zugunsten eines sogenannten herrschenden Grundstücks (z.B. Hinterliegergrundstück) gegenüber einem anderen, dem dienenden Grundstück (z.B. Vordergrundstück), dass der Eigentümer des herrschenden Grundstücks über das dienende Grundstück gehen und fahren darf, um sein eigenes Grundstück zu erreichen.

Die Grunddienstbarkeit gilt als mit dem Eigentum an dem herrschenden Grundstück verbunden und geht also im Erbgang mit dem Grundstück auf die Erben über.

§ 96 BGB Rechte als Bestandteile eines Grundstücks
   Rechte, die mit dem Eigentum an einem Grundstück verbunden sind, gelten als Bestandteile des Grundstücks.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Was bedeutet „Erbfolge nach Stämmen“?

Druckansicht öffnen  [ 21.01.2014 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Innerhalb der ersten drei Erbordnungen (1. Ablömmlinge, 2. Eltern und Abkömmlinge, 3. Großeltern und Abkömmlinge) werden Erbquoten nach Stammen aufgeteilt. Ein Stamm wird dabei immer von den Abkömmlingen derjenigen Person gebildet, die mit dem Erblasser am nächsten verwandt ist. Innerhalb der ersten Ordnung steht an…

Verfassungsgericht zur Unterhaltspflicht für Heimkosten der Eltern

Verfassungsgericht zur Unterhaltspflicht für Heimkosten der Eltern. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Verfassungsgericht zur Unterhaltspflicht für Heimkosten der Eltern Erwachsene Kinder müssen für ihre im Pflegeheim untergebrachten Eltern nur in beschränktem Maß Unterhalt zahlen. In einem Urteil hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass der so genannte Elternunterhalt nur nachrangiges Gewicht hat. Denn die mittlere Generation sehe sich…

Keine Eröffnung des Erbvertrags gegenüber Schlusserben

Keine Eröffnung des Erbvertrags gegenüber Schlusserben. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Keine Eröffnung des Erbvertrags gegenüber Schlusserben Das Nachlassgericht darf einen Erbvertrag an die darin berufenen Schlusserben nicht eröffnen, wenn der überlebende Vertragserbe die Befugnis hatte, die Schlusserbeneinsetzung aufzuheben, abzuändern und andere Erben einzusetzen. OLG Zweibrücken v. 27.04.2010 4 W 37/10 NJW-Spezial 2010, 647 ZEV 2010,…

Menü