Wer gilt als Erbe, wenn der Erblasser „meine Verwandten“ bedacht hat?

  1. Startseite
  2. Tipps & Tricks
  3. Wer gilt als Erbe, wenn der Erblasser „meine Verwandten“ bedacht hat?

„Meine Verwandten“ bedacht. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Wer sind „meine Verwandten“?

Diejenigen Verwandten, welche zur Zeit des Erbfalls seine gesetzlichen Erben sein würden, und zwar gelten sie als nach dem Verhältnis ihrer gesetzlichen Erbteile bedacht.

§ 2067 BGB Verwandte des Erblassers
   Hat der Erblasser seine Verwandten oder seine nächsten Verwandten ohne nähere Bestimmung bedacht, so sind im Zweifel diejenigen Verwandten, welche zur Zeit des Erbfalls seine gesetzlichen Erben sein würden, als nach dem Verhältnis ihrer gesetzlichen Erbteile bedacht anzusehen. Die Vorschrift des § 2066 Satz 2 findet Anwendung.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Das könnte Sie auch interessieren

Pflichtteilsergänzung: Auch verjährter Anspruch auf Eigengeschenk anrechenbar

Pflichtteilsergänzung: Auch verjährter Anspruch auf Eigengeschenk anrechenbar. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Pflichtteilsergänzung: Auch verjährter Anspruch auf Eigengeschenk anrechenbar Hat der Inhaber eines Pflichtteilsergänzungsanspruchs vom Erblasser zu Lebzeiten im Wege der vorweggenommenen Erbfolge einen Anspruch (hier: auf Zahlung eines Gleichstellungsgeldes durch ein mit einer Immobilie beschenktes Geschwister)  zugewendet bekommen, so ist der Anspruch auch dann als…

Pflichtteil für bei der Schenkung noch nicht geborene Pflichtteilsberechtigte

Pflichtteil für bei der Schenkung noch nicht geborene Pflichtteilsberechtigte. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Pflichtteil für bei der Schenkung noch nicht geborene Pflichtteilsberechtigte Der Pressedienst des Bundesgerichtshofs meldet, dass der Bundesgerichtshof ab sofort einen Pflichtteilsergänzungsanspruch auch für Schenkungen des Erblassers vor der Geburt den Abkömmlingen zuerkennt. Der u.a. für das Erbrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs…

Auskunft des Bevollmächtigten über Bankkonten der Erbschaft

Druckansicht öffnen  [ 07.11.2013 ] Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby Frage: Wir sind drei Geschwister – zwei Töcther und ein Sohn – und haben zu je 1/3 unsere Mutter beerbt, die 2010 verstorben ist. Unsere Mutter hatte Bankkonten, für die unser Bruder Vollmacht besaß. Inwieweit er von der Bankvollmacht Gebrauch gemacht hat, ist streitig. Ich meine,…

Menü